|
|
|
Polizistenmord in Augsburg13.01.2012 - Augsburger Allgemeine
Kollegin des getöteten Mathias Vieth will die Verdächtigen sehen
Es waren die wohl schlimmsten Momente in ihrem Leben: Die 30-jährige Streifenpartnerin des Augsburger Polizisten Mathias Vieth musste zusehen, wie ihr Kollege erschossen wurde und starb. Sie feuerte noch auf die Täter, doch das half nichts. Nun ist die Polizeiobermeisterin froh, dass die mutmaßlichen Mörder gefasst sind.
Die Kripo hält die Verdächtigen durch die DNA-Spur für "eindeutig" überführt. Das teilten Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz und Klaus Bayerl, Leiter der Soko "Spickel", bei der Presskonferenz mit.
Anwältin Marion Zech kündigte gestern auch an, dass die Polizistin im Fall eines Prozesses gegen die beiden mordverdächtigen Brüder Rudi R. (56) und Raimund M. (58) als Nebenklägerin auftreten und das Geschehen im Gerichtssaal persönlich verfolgen will. Die Polizistin ist derzeit noch immer in therapeutischer Behandlung. Zahlreiche Medien hatten nach der Tat versucht, die Beamtin zu kontaktieren und ein Gespräch mit ihr zu führen. Marion Zech stellt klar: „Sie will keine Interviews geben und bittet, ihre Privatsphäre zu respektieren.“ Von Jörg Heinzle
Quelle: Augsburger Allgemeine |


