Rechtsanwältin/Rechtsanwalt

Stellenangebot: Rechtsanwältin/Rechtsanwalt in Vollzeit

Unsere Rechtsanwaltskanzlei, mit den Standorten in Donauwörth, Augsburg und Höchstädt (Dillingen) ist nun seit mehr 35 Jahren in Schwaben ansässig. Aufgrund der Spezialisierung auf verschiedene juristische Bereiche gewährleisten wir unseren Mandanten die fachliche Kompetenz, die einen Fachanwalt auszeichnet.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Rechtsanwältin/Rechtsanwalt in Vollzeit.

Das bringen Sie mit:

  • Sie sind Rechtsanwalt oder Fachanwalt
  • Sie konnten bereits Berufserfahrung sammeln (keine Voraussetzung)
  • Sie arbeiten eigenverantwortlich und selbstständig
  • Sie zeigen Engagement und Freude am Einsatz mit unseren Mandanten

Das bieten wir Ihnen:

  • Ein harmonisches teamorientiertes Arbeitsklima
  • Attraktiven Arbeitsplatz in regionaler Rechtsanwaltskanzlei
  • Förderung einer etwaigen Weiterbildung zum Fachanwalt
  • Anstellung in Vollzeit

Wir haben Ihr Interesse geweckt?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen zu Händen von Herrn Rechtsanwalt Janocha an folgende E-Mailadresse: manfred.janocha@kanzleiwilli.de

 

von |März 1st, 2018|News - Fachbeiträge|Kommentare deaktiviert

Reformierung des §§73 ff StGB

Seit 01.07.2017 hat der Gesetzgeber die Vorschriften der §§ 73 ff. des Strafgesetzbuchs (StGB) reformiert, die sich damit befassen, wie die (wirtschaftlichen) Folgen von Straftaten behandelt werden.

In § 73 StGB „Einziehung von Taterträgen bei Tätern und Teilnehmern“ heißt es:

  • Hat der Täter oder Teilnehmer durch eine rechtswidrige Tat oder für sie etwas erlangt, so ordnet das Gericht dessen Einziehung an.
  • Hat der Täter oder Teilnehmer Nutzungen aus dem Erlangten gezogen, so ordnet das Gericht auch deren Einziehung an.
  • Das Gericht kann auch die Einziehung der Gegenstände anordnen, die der Täter oder Teilnehmer erworben hat
    - durch Veräußerung des Erlangten oder als Ersatz für dessen Zerstörung, Beschädigung oder Entziehung oder
    – aufgrund eines erlangten Rechts.

Gerade in Verfahren, die Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz zum Gegenstand haben, kann dies neben der zu verhängenden Strafe enorme finanzielle Forderungen gegen den Täter bedeuten. Im Fall der Verurteilung wegen unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln wird der Bruttoverkaufspreis, so wie er festgestellt wird, zurückgefordert. Wenn jemand also beispielsweise 150 gr Marihuana zum Grammpreis von 12,00 € verkauft hat, wird der sich daraus ergebene Gesamtbetrag i.H. v. 1.800,00 vom Strafgericht StGB eingefordert. Die eigenen aufgewendeten Kosten für den Erwerb des Marihuana werden dabei nicht abgezogen!

Natürlich gelten diese Bestimmungen auch […]

von |Dezember 7th, 2017|News - Fachbeiträge|Kommentare deaktiviert

Strafverteidiger Dr. Scharinger erwirkt Freispruch!

Rechtsanwalt Dr. Bernd Scharinger, Fachanwalt für Strafrecht, vertrat den Angeklagten im Prozess, der vor dem Amtsgericht Nördlingen Augsburg verhandelt wurde. Der renommierte Strafverteidiger pochte konsequent auf die Umsetzung des Zeugnisverweigerungsrechtes und  dessen Folgen und konnte somit den Freispruch erreichen.

Unter folgendem Link finden Sie den Artikel von Ronald Hummel/Augsburger Allgemeine

 

 

von |März 30th, 2017|Presseberichte|Kommentare deaktiviert

Ehefrau getötet – Verbrechen in Friedberg / Bayern

Rechtsanwalt Dr. Bernd Scharinger, Fachanwalt für Strafrecht, vertritt den Angeklagten im Mordprozess der vor dem Landgericht Augsburg verhandelt wird.

Unter folgendem Link finden Sie den Artikel von Jörg Heinzle/Augsburger Allgemeine

von |Oktober 27th, 2016|Presseberichte|Kommentare deaktiviert

Heimliche Gesprächsaufzeichnung als Kündigungsgrund

Heimliches Aufzeichnen eines Personalgespräches kann als Kündigungsrund ausreichen!

Nach einer Entscheidung des LAG Rheinland-Pfalz vom 03.02.2016 verletzt die heimliche Aufnahme eines zwischen dem Arbeitnehmer und seinem Vorgesetzten geführten Personalgespräch die arbeitsvertragliche Rücksichtnahmepflicht. Im entschiedenen Fall hatte ein Arbeitnehmer ein vertrauliches Personalgespräch mit seinem Vorgesetzten auf seinem Smart-Phone mitgeschnitten und anschließend diese Aufnahme in einem Rechtsstreit mit dem Arbeitgeber verwendet. Nach Ansicht des Gerichts handelte es sich hier um eine so schwerwiegende Verletzung der arbeitsvertraglichen Rücksichtnahmepflicht, dass der Arbeitnehmer davon ausgehen muss, dass dieser Verstoß auch ohne vorherige Abmahnung zu einer Kündigung durch den Arbeitgeber führen wird.

Der heimliche Mitschnitt eines Personalgespräches kann danach also grundsätzlich geeignet sein, eine ordentliche verhaltensbedingte oder sogar auch eine außerordentliche Kündigung zu rechtfertigen.

Für weitere Fragen steht Ihnen Rechtsanwalt Dr. Rinkel, Fachanwalt für Arbeitsrecht, gerne zur Verfügung.

von |September 21st, 2016|News - Fachbeiträge|Kommentare deaktiviert

Opferanwältin Marion Zech fordert Sicherungsverwahrung

Die Opferanwältin  Marion Zech, fordert im Prozess gegen den Augsburger Kinderarzt Harry S. Sicherungsverwahrung.

Auch die Fachanwälte für Strafrecht Dr. Bernd Scharinger und Dr. Florian Engert vertreten im Prozess weitere Opfer.

Unter folgendem Link finden Sie den Artikel von Holger Sabinsky-Wolf/Augsburger Allgemeine

von |März 9th, 2016|Presseberichte|Kommentare deaktiviert

Bewusste Benennung eines falschen Fahrers im OWi-Verfahren

Infolge eines aktuellen Urteils des Oberlandesgericht Stuttgart vom 23.07.2015 (2 Ss 94/15) weist Rechtsanwalt Dr. Bernd Scharinger, Fachanwalt für Strafrecht,  nochmals darauf hin, dass die bewusste falsche Angabe eines Fahrers in einem Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren kein bloßes Kavaliersdelikt darstellt, sondern eine handfeste Straftat! Wie das Oberlandesgericht Stuttgart in dem vorbezeichneten Urteil entschieden hat, kann in den Fällen, in denen jemand, der eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen hat, aber eine andere Person dazu bringt, dass diese sich fälschlicherweise als Fahrer ausgibt, wegen falscher Verdächtigung (in so genannter mittelbarer Täterschaft) bestraft werden. Derjenige, der sich als (falscher) Täter ausgibt, kann wegen Beihilfe zu dieser Straftat bestraft werden! Die damit verbundenen Strafen sind um ein Vielfaches höher, als regelmäßig die Geldbuße für den eigentlichen Ordnungswidrigkeitenverstoß!

Unter folgendem Link finden Sie das Urteil des Oberlandesgericht Stuttgart vom 23.07.2015 (2 Ss 94/15)

von |Januar 29th, 2016|News - Fachbeiträge|Kommentare deaktiviert

Die Strafrechtler der Kanzlei Willi & Janocha PartG mbB

Die Fachanwälte für Strafrecht Marion Zech, Dr. Bernd Scharinger und Dr. Florian Engert vertreten im Prozess gegen den Augsburger Kinderarzt Harry S. einen großen Teil der Opfer.

Unter folgendem Link finden Sie den Artikel von Jörg Heinzle/Augsburger Allgemeine

von |November 27th, 2015|Presseberichte|Kommentare deaktiviert

Marion Zech: Die Opferanwältin

Marion Zech, die bekannteste Opferanwältin im Raum Augsburg, vertritt die Interessen des/der Geschädigten bereits im polizeilichen Verfahren als Rechtsbeistand. Bereits zu diesem Zeitpunkt rät sie dem Opfer zu einer Nebenklage und kümmert sich um die Nebenklagezulassung.

Als Nebenkläger/in hat das Opfer mehr Rechte, wie z.B. das Recht auf ständige Anwesenheit in der Hauptverhandlung  –  auch wenn das Opfer noch als Zeuge vernommen werden muss  -, Ausübung des Fragerechtes, oder Ablehnung des Sachverständigen. Die renommierte Fachanwältin steht dem Opfer jederzeit beratend zur Seite. Marion Zech begleitet das Opfer durch den ganzen Prozess. Es geht nicht nur alleine um die Vergeltung im Strafprozess, sondern in erster Linie um den Schutz des Opfers und um die Frage, welche Möglichkeiten zur Entschädigung vorhanden sind. Die persönliche Betreuung sowie die rechtliche Beratung und die notwendige Hilfe bei behördlichen Formalitäten oder Vermittlung von anderen Organisationen stehen für die Anwältin an erster Stelle.

Unter folgendem Link finden Sie den Artikel von Jörg Heinzle/Augsburger Allgemeine. Bild: Augsburger Allgemeine

von |November 4th, 2015|Presseberichte|Kommentare deaktiviert

Milde Urteile bei sexuellen Missbrauch

Urteile sind selten grundlos milde:

Die letzten Presseartikel über sexuellen Missbrauch erregten den Volkszorn. Die Strafen wurden von Lesern angesichts der beschriebenen Taten als zu milde empfunden. Dieser Eindruck täuscht, so die Opferanwältin Marion Zech. Urteile – insbesondere der Bayerischen Justiz – sind selten grundlos milde, auch wenn dieser Eindruck in der Presseberichterstattung entstehen mag.

Ob eine verhängte Strafe tatsächlich zu milde ist oder nicht kann man aber natürlich nur beurteilen, wenn man die gesamten Akten und auch den Prozessverlauf kennt.

Ohne auf den konkreten Einzelfall einzugehen, sind oft folgende Überlegungen von entscheidender Bedeutung: Insbesondere bei Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern spielt der Opferschutzgedanke eine tragende Rolle bei der Entscheidungsfindung. Die Gerichte sind hier höchst sensibilisiert und ihr Bestreben, richtet sich darauf, kindlichen Opfern wenn möglich zusätzliche Belastungen durch das Strafverfahren zu ersparen bzw. die Belastungen wenigstens so gering wie möglich zu halten. Deshalb haben Geständnisse und ein durchgeführter Täter-Opfer-Ausgleich eine erhebliche strafmildernde Wirkung und das ist auch gut so. Man muss hier ja die Gefahr sehen, dass ohne ein Geständnis des Täters die Taten in manchen Fällen nicht mit der im Strafprozess erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden könnten und daher ein Freispruch droht. Man kann sich unschwer vorstellen, dass das nicht so selten […]

von |September 16th, 2015|News - Fachbeiträge|Kommentare deaktiviert